Haben Sie weitere Fragen? Ich beantworte sie gerne, allerdings unter der Maxime: Auf blöde Fragen gibt es blöde Antworten ;-) raumvektor@gmx.de oder in die Kommentare.
Wichtige Fragen
Wie kann ich ein signiertes Exemplar erhalten?
Auf Messen, Lesungen und Cons signiere ich meine Bücher sehr gerne persönlich und unterhalte mich mit euch. Da könnt ihr mich jederzeit ansprechen. Ich freue mich darüber.
Darüber hinaus biete ich keine Buchsignierungen an. Ich verschicke selbst keine signierten Bücher und nehme auch keine Bücher entgegen, die mir zum Signieren und Zurücksenden zugeschickt werden.
Bitte habt Verständnis dafür, dass es auch für Geburtstage, Weihnachten, Hochzeiten und andere besondere Anlässe keine Ausnahme gibt. Entsprechende Anfragen beantworte ich nicht mehr. Das ist nicht unfreundlich gemeint, sondern erspart beiden Seiten eine Diskussion, deren Ergebnis bereits hier steht.
Bemerkungen, man wohne ja in der Nähe und könne auch „kurz vorbeikommen“ finde ich übrigens äußerst befremdlich.
Kurzfassung: Signaturen gibt es ohne jede Ausnahme ausschließlich bei meinen öffentlichen Veranstaltungen.
Ich habe Ihnen eine E-Mail geschrieben und keine Antwort bekommen. Warum?
Ich habe früher jede Mail beantwortet und mache das auch heute noch mit vielen. Ich bekomme aber inzwischen sehr viele Mails von Lesern und das Beantworten nimmt inzwischen doch einen messbaren Zeitbetrag in Anspruch, den ich lieber in das Schreiben neuer Bücher stecke. Ich erlaube mir darum, folgende Mails nicht zu beantworten und bitte dafür um Nachsicht.
- Fragen, die in diesem FAQ bereits beantwortet wurden
- Angebote oder Vorschläge auch zur Zusammenarbeit, die für mich nicht von Interesse sind
- Anfragen zum Lesen und Begutachten von Manuskripten oder E-Books. Dafür habe ich keine Zeit.
- Allgemeine Kommentare zu meinen Büchern, die keine konkreten Fragen beinhalten
- Anfragen für signierte Exemplare (siehe oben) oder Autogrammkarten (siehe unten)
Ich habe Ihnen eine Nachricht über Twitter/Facebook/Instagram geschrieben und keine Antwort bekommen. Warum?
Ich benutze Social Media ausschließlich für Marketingzwecke. Ich habe die Benachrichtigungen für eingehende Nachrichten deaktiviert, da das zu viele wurden. Diese erreichen mich also nicht. Ich lese auch nicht immer alle Kommentare, da es manchmal zu viele sind. Bitte Kontakt ausschließlich über E-Mail (raumvektor@gmx.de).
Meine Romane
Wird es eine Fortsetzung zu der „Transport“-Trilogie geben?
Transport 8 und 9 sind 2025 und 2026 erschienen. Im Moment sind weder Fortsetzungen noch Spin-Offs geplant. Aber man weiß ja nie.
„Transport“ ist so geil. Kann man das nicht verfilmen?
Die Filmrechte zu Transport sind nicht mehr verfügbar. Schließt man einen Vertrag ab, verpflichtet man sich allerdings zur Verschwiegenheit über das jeweilige Projekt. Aber: Die wenigsten optionierten Romane werden dann auch tatsächlich verfilmt.
Was kommt denn als nächstes?
Es ist sind viele weitere Projekte in der Schublade. Im Moment plane ich einen SF-Roman, der in der fernen Zukunft auf dem Mars spielt und bei dem ein großer Krieg im Sonnensystem droht. Politik, Intrigen und Kämpfe. Lassen Sie sich überraschen und abonnieren Sie meinen Newsletter (siehe unten).
Wie hoch ist die Auflage Ihrer Bücher?
Das unterscheidet sich von Band zu Band. Von „Transport 1“ und „Paradox 1“ wurden jeweils ca. 100.000 Exemplare an E-Books und Print verkauft. Ausgeliehene Bücher, Hörbücher und über Abos bezogene E-Books sind dabei nicht eingerechnet. Über alle Kanäle hinweg (inklusive Hörbücher und Ausleihen) wurden bisher etwa 2,5 Millionen meiner Bücher verkauft oder ausgeliehen.
Hast du Lust, Ideen, Tendenzen oder Interesse mal was ohne Sci Fi Elemente zu probieren?
In der Tat bewegen sich einige Ideen für meine nächsten Projekte eher im Thriller-Bereich.
Welches von deinen Werken ist dein Lieblingswerk und wenn es eins gibt, warum?
Ein richtiges Lieblingswerk habe ich eigentlich nicht. Genausowenig gibt es ein Buch für das ich mich schämen würde. „Vakuum“ finde ich im Nachhinein sehr gelungen, ebenso wie „Nano“. Die beeindruckendste Recherche hatte ich für „Flug 39“. Dafür durfte ich unter Anleitung eines erfahrenen Piloten der Lufthansa am Steuer des A380-Simulators am Frankfurter Flughafen sitzen. Am meisten Spaß beim Schreiben hatte ich mit „Das Schwarze Schiff“, weil es so schön böse ist.
Ich habe einen Reader von Tolino und würde gerne Ihre Bücher lesen, aber das geht nicht. Warum gibt es Ihre E-Books nur bei Amazon?
Inzwischen sind fast alle Bücher auch für Tolino verfügbar.
Warum erscheinen Bücher für den Tolino manchmal später?
Das hat finanzielle Gründe. Es ist ganz einfach so, dass man von Amazon deutlich mehr Tantiemen ausgezahlt bekommt, wenn man ebooks dort exklusiv verfügbar macht. Außerdem bekommt man dann mehr Rückenwind für die Amazon-eigenen Charts. Amazon hat auch einfach nun mal den größten Marktanteil bei ebooks in Deutschland, so dass sich das finanziell deutlich bemerkbar macht, als Selfpublisher zunächst exklusiv bei Amazon zu veröffentlichen. Ich würde wahrscheinlich mehr Geld verdienen, wenn ich meine selbstverlegten Bücher ausschließlich über Amazon verlegen würde. Aber ich möchte natürlich auch kein reiner Amazon-Autor werden. Darum erscheinen die Bücher im breiten Handel dann etwas später, meistens nach drei Monaten.
Gibt es deine Bücher auch in anderen Sprachen?
Ja, einige Bücher wurden in die englische Sprache übersetzt. Ich suche weiterhin nach einem amerikanischen Verlag für die restlichen Bücher.
Wird es Fortsetzungen zu „Paradox“, „Janus“, „Das schwarze Schiff“, „Flug 39“ und „Vakuum“ geben?
Nein, diese Stoffe sind abgeschlossen. Ich möchte ungerne aus jedem Buch eine Reihe machen. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass mir da irgendwann mal eine geniale Idee für eine Fortsetzung kommt, aber geplant ist hier momentan nichts.
Allgemeines zum Schreiben
Wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben? Wie läuft das ab?
Normalerweise beginne ich, ausgehend von einem Konzept, mit einer Planungsphase, in der die grobe Handlung bis auf Kapitelebene und die zentralen Charaktere festgelegt werden. Das dauert etwa einen Monat. Normalerweise kenne ich den Anfang, die sogenannten Plot-Points (Überleitung zwischen den Akten) und das Ende, bevor ich auch nur ein Wort schreibe.
Dann kommt natürlich das Schreiben des Romans, das je nach Umfang drei bis vier Monate dauert. Ich setze mir normalerweise ein Pensum von 1.000 bis 2.000 Wörter pro Tag. Das hängt davon ab, ob ich zeitgleich ein anderes Projekt verfolge.
Dann lese ich mir den Roman im Ganzen erneut durch und entscheide dann, ob irgendwo Kapitel gekürzt oder ganz gestrichen werden müssen oder ob vielleicht noch Kapitel eingefügt werden sollen, um einen vernünftigen Spannungsbogen zu schaffen. Anschließend beginnt die Korrekturphase, wo ich mit dem Rotstift auf Papier das ganze Manuskript noch einmal durchgehe. Hier werden Sätze umformuliert, gestrichen, beigefügt und die Dialoge überarbeitet. Diese Phase ist sehr zeitintensiv und anstrengend. Sie dauert etwa einen Monat.
Jetzt geht das Manuskript ins Lektorat. Der/die Lektor/-in geht das ganze Buch mit den Augen eines kritischen Lesers noch einmal durch, sucht nach inhaltlichen Schwächen, logischen Widersprüchen und macht Vorschläge, um die Lesbarkeit zu verbessern. Parallel dazu gebe ich spätestens jetzt das Cover in Auftrag und formuliere den Klappentext. Dauert meist einen Monat.
Wenn ich das Buch aus dem Lektorat zurück habe, gehe ich selber das ganze Buch noch einmal durch und bearbeite die Änderungen und Vorschläge des Lektorats. Das können bei einem Roman über 500 Seiten gut und gerne 10.000 und mehr Anmerkungen sein. Diese Phase dauert nochmal einen Monat.
Jetzt geht das Werk ins Korrektorat und wird dabei auf Grammatik- und Rechtschreibfehler geprüft. Jedenfalls ist das der normale Weg. Ich habe selber kein Korrektorat, sondern ein zweites Lektorat, bei dem erneut der Inhalt abgeklopft wird. Die Korrekturen sind dort beinhaltet. Ein solches zweistufiges Lektorat ist eher ungewöhnlich, aber auf diesem Weg kann ich die größtmögliche Fehlerfreiheit garantieren – wobei selbst dabei manchmal noch Fehler durchschlüpfen.
Anschließend lese ich es mir selber noch ein weiteres mal komplett durch und nehme letzte Änderungen vor. Dann wird das Mansukript als E-Book formatiert, auf verschiedenen Readern getestet und das Layout der Printausgabe vorbereitet. Das Manuskript wird dann von einer weiteren Person nochmals durchgelesen, um Layoutfehler und die letzten Rechtschreibfehler abzufangen (nennt sich Fahnenkorrektur). Dann kann das Buch veröffentlicht werden. Insgesamt dauert bei einer sorgfältigen Arbeitsweise das Schreiben eines Romans bei mir etwa ein halbes bis ein Jahr, wobei ich an manchen Stoffen parallel arbeite. So schreibe ich oft an einem Roman, während ein anderer korrigiert wird.
Plottest du deine Geschichten vor?
Das kommt auf die Geschichte an. Meistens habe ich die komplette Handlung vorgeplant und schreibe dazu ein Exposé, um einen interessierten Verlag zu finden.
Bei einigen, wenigen Büchern lasse ich die Geschichte sich selbst entwickeln. Das macht dann Sinn, wenn die Handlung stark charaktergetrieben ist. Das wirkt dann dynamischer und macht die Charaktere und ihre Handlung plastischer und glaubwürdiger. Aber es gibt hierbei auch das Risiko, dass die Geschichte in eine Sackgasse führt und die Nachbearbeitung ist deutlich aufwändiger.
Wie fängst du deine Geschichten an? Von vorne nach hinten und mal sehen wo es hin geht oder hast du erst das Ende und arbeitest darauf hin?
Die Grundidee beinhaltet eigentlich immer mindestens eine grobe Idee vom Anfang und vom Ende. Alles dazwischen findet sich dann entweder beim Plotten oder beim Schreiben.
Wieviel Zeit verbringst du täglich mit Schreiben?
Etwa ein bis zwei Stunden. Das hört sich recht wenig ab, aber inzwischen verbringe ich die meiste Zeit mit peripheren Arbeiten. Dazu gehören Nachbearbeitung, Marketing, Pflegen der Online-Auftritte. Gespräche und Schriftverkehr mit Agenten, Verlagen, Presse, etc. Das mehrt sich einfach, wenn man Berufsautor ist, einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und eine Backlist von über 20 Büchern hat, die auch gepflegt werden will. Finanzen, Steuern und (immer mehr) Bürokratie gehört auch zum Leben eines Freiberuflers dazu. Ich denke, ich komme knapp auf eine 40-Stunde-Woche. Ich habe zwar keine festen Arbeitszeiten, was natürlich schon Luxus ist, aber ich arbeite auch oft am Wochenende, wenn etwas schnell fertigwerden muss.
Machst du kein Selfpublishing mehr?
Ich schreibe inzwischen weniger Bücher, lege auch mehr Wert auf Qualität. Dabei arbeite ich inzwischen gerne mit großen Verlagen zusammen. Da muss ich mich auch nicht mehr um Layout und gewisse Aspekte des Marketings kümmern. Zwischendurch erscheinen aber auch vereinzelt weiterhin Bücher, zB Transport 8 und 9, im Selfpublishing.
Tipps für angehende Autoren:
Wie sind Sie von einem unsichtbaren Self-Publishing-Autor zu einem so einflussreichen Autor aufgestiegen? Und haben Sie als erfahrener Autor eventuell ein paar Tipps für mich als Jungautor?
Als ich 2014 angefangen habe, war die Selfpublishingwelt noch eine völlig andere. Gerade im SF-Genre gab es quasi keine Konkurrenz. Die meisten Verlage hatten noch GAR NICHT ihre Bücher bei Amazon eingestellt. Mein erster Roman „Transport“ war quasi konkurrenzlos. Jeder, der bei Amazon nach SF gesucht hat, MUSSTE auf mein Buch stoßen und hatte kaum Alternativen. Geholfen hat sicher, dass ich meine Romane einem Lektorat unterzogen hatte, so dass die Qualität stimmte und ich auch ein professionelles Titelbild in Auftrag gegeben habe.
Ich erinnere mich an drei Kollegen zu dieser Zeit, nämlich Thariot, Cliff Alister und Klaus Seibel, die ebenfalls Qualität abgeliefert haben. Die haben auch beeindruckende Karrieren gemacht. Also ist meiner Meinung nach ein gutes Lektorat und ein professionelles Cover eine Grundvorraussetzung. Alle Bücher, die das (schon) in der damaligen Zeit nicht hatten, sind gescheitert.
Meine Sichtbarkeit ist durch den Gewinn des Kindle-Storyteller-Award für „Paradox“ 2015 enorm gestiegen. Damals war das die erste Preisvergabe und Amazon hat dafür massiv Marketing gemacht und wegen der umstrittenen Ansichten zu Amazon ist das auch in der Presse oft diskutiert worden, wobei die professionellen Rezensionen durchgehend positiv waren. Daneben war der Roman für weitere Preise nominiert, so dass ich vor allem in der zweiten Häfte der 10er Jahre eine große Sichtbarkeit hatte und aus dieser Zeit kommt wohl auch der größte Leserstamm, was mir auch ermöglicht hat, heute bei namhaften Verlagen zu veröffentlichen.
Aber: Die Zeiten haben sich geändert. Nicht ein wenig, sondern drastisch. Sehr viele etablierte und angehende Autoren sind seitdem auf den Selfpublishingzug aufgesprungen. Darunter einige sehr gute und erfolgreiche wie Joshua Tree und Brandon Q. Morris. Mit der Zeit kamen immer mehr Autoren mit dazu, von denen viele sehr viele Bücher produzieren. Im Fantasybereich dürfte das ähnlich sein.
Inzwischen haben wir ein Überangebot an Büchern und Autoren. Ein Leser meinte zu mir neulich: „Wie soll ich das alles noch lesen?“ Und jetzt kommen auch seit einiger Zeit noch KI-übersetzte, ursprünglich englischsprachige Werke mit dazu, die qualitativ durchaus lesbar sind. Die Chancen für Jungautoren haben sich seit 2020 deutlich verschlechtert. Die Sichtbarkeit durch alleiniges Hochladen der Titel ist sehr schlecht. Die Verkaufszahlen meiner eigenen Bücher sind durch diese Romanschwemme ebenfalls deutlich nach unten gegangen und ich kann eigentlich auch nur noch davon leben, weil ich eine Backlist von inzwischen über 20 Büchern habe.
Um es kurz zu sagen: Der Weg, den ich damals gegangen bin, würde heute nicht mehr funktionieren. Egal, wie gut die Bücher sind. Heute müssen Selfpublisher etwas machen, das früher Verlagen vorbehalten war: Marketing.
Hier bin ich kein Spezialist, da ich genügend Stammleser habe, aber ohne durch gezielte Aktionen Leser (also Kunden) zu gewinnen, wird man als Selfpublisher heute keinen Erfolg mehr haben. Und selbst dann ist dieser überschaubar und wird womöglich nicht mehr für eine Karriere als Berufsautor reichen.
Wenn ich es heute als Selfpublisher unbedingt versuchen wollte, würde ich es so angehen:
– Schon vor dem ersten Buchstart an den Social-Media-Profilen arbeiten, damit man Erstleser hat. Dazu eine Homepage erstellen und UNBEDINGT einen E-Mail-Newletter anlegen, damit man diese Leser auch erreichen kann. Es zählt Sichtbarkeit, Sichtbarkeit und Sichtbarkeit. Wie man das am besten macht? Dazu kann ich nichts sagen, das ist individuell unterschiedlich und – wie gesagt – ich bin da kein Spezialist, brauchte das damals einfach nicht.
Was auch wichtig ist: Für eine dauerhafte Sichtbarkeit ist es wichtig, regelmäßig zu veröffentlichen. Die heute erfolgreichsten Selfpublisher sind die, die mindestens vier Bücher im Jahr veröffentlichen. Ich kenne Autoren, die schreiben 6 Bücher im Jahr. Das kann man nur, wenn man darin aufgeht und akzeptiert, dass nicht jeder Roman aus dem Herzen kommt. Nicht jeder Autor ist dafür gemacht, täglich stundenlang zu schreiben. Ich auch nicht. Ich schreibe maximal ein bis zwei Bücher im Jahr. Das geht nur, weil ich inzwischen einen Namen habe, den ich mir vor 12 Jahren deutlich einfacher aufbauen konnte, als man es heute könnte.
Selbst, wenn man alles richtig macht, wird es heute deutlich länger dauern, eine Karriere aus der eigenen Schreibe zu etablieren als vor fünf Jahren noch. Wenn man es denn überhaupt schafft. Ich habe Autoren getroffen, die seit Jahren Bücher veröffentlichen, ohne irgendeinen nennenswerten Erfolg zu haben und das alles nur in ihrer Freizeit neben dem Job machen, aber doch noch darauf hoffen, irgendwann durchzustarten.
Das mag sich jetzt ein wenig entmutigend anhören, aber man darf die Augen nicht vor der Realität verschließen. Und: wenn man mit Leidenschaft Schriftsteller ist und mit seiner Stimme etwas zu sagen hat, dann besteht durchaus die Chance, einen Weg zu finden. Vielleicht kommt man letzten Endes bei einem guten Verlag unter und hat einen Überraschungserfolg oder die harte Arbeit zahlt sich nach einigen Jahren dann einfach aus, weil die Fan-Basis größer wird. Manchmal braucht man einfach auch ein wenig Glück.
Sonstiges
Hast du schon mal über eine Comic Reihe nachgedacht? Deine Geschichten würden sich ja perfekt eignen.
Ich selbst bin kein Comicverleger, deswegen würde ich mir eine solche Produktion selber nicht zutrauen. Das kostet ja auch einen Haufen Geld und ich habe keine Ahnung von der Vermarktung von Comics. Wenn ein Verlag aber Lust hat, eine Comicadaption zu produzieren, dann kann er sich gerne an mich oder (besser noch) meinen Agenten herantreten. Gerne auch als Co-Produktion. Dasselbe gilt auch für Hörspiele.
Liest du deine Rezensionen bei Amazon und wenn ja: hat das einen Einfluss auf deine Bücher?
Nein, nicht mehr. Oft finden manche Leser genau die Dinge toll, die andere mies finden. Insofern sind Rezensionen sehr subjektiv und ich muss leider feststellen, dass ich es als Autor nicht jedem recht machen kann, auch wenn ich das gerne würde. Ich versuche, in Zusammenarbeit mit meinem Lektorat handwerklich perfekte Arbeit abzuliefern, der Inhalt ist dann aber leider subjektiv und abhängig von der Lesererwartung.
Warum geben Sie keinen genauen Veröffentlichungstermin an?
Inzwischen werden bei allen Büchern konkrete Veröffentlichungsdaten angegeben. Manchmal werden E-Books aber als Sonderaktion vom Verlag vorab als Sonderangebot veröffentlicht. Ich empfehle darum ein Abo meines Newsletters (siehe unten).
Warum kann man deine Bücher nicht bei Amazon vorbestellen?
Kann man inzwischen, sobald das Veröffentlichungsdatum feststeht.
Kann ich eine Autogrammkarte haben?
Nee, Sorry. So was habe ich nicht.
Ich habe ein Manuskript geschrieben und würde Ihnen das gerne zuschicken.
Ich mache keine Manuskriptberatung und bin darin auch nicht gut. Da wenden Sie sich besser an einen professionellen Lektor. Ich hätte auch gar nicht die Zeit dafür. Meine Meinung ist ohnehin nicht ausschlaggebend, ob Ihr Manuskript erfolgreich wird oder nicht. Da maße ich mir kein Urteil an.
Ich habe ein Buch geschrieben und würde Ihnen das gerne zuschicken.
Zunächst möchte ich Sie beglückwünschen, denn ein Buch zu veröffentlichen ist viel Arbeit und ein tolles Erfolgserlebnis. Ich bitte aber davon abzusehen, mir Bücher zu schicken. Mein Stapel ungelesener Bücher ist eh schon so hoch, dass es mich Jahre kosten wird, diesen abzuarbeiten und meine Bücherregale platzen aus allen Nähten. Ich bin im Moment eher am ausmisten (auch ungelesenes), als mir neue Werke zuzulegen.
Was ist aus dem Projekt mit dem Autorenkurs geworden?
Das stimmt, ich habe vor einiger Zeit angekündigt, einen Online-Kurs für Autoren anzubieten. Das Projekt habe ich aber inzwischen wegen Zeitmangel und geringem wirtschaftlichem Potenzial eingestellt.
Ich habe eine Idee für einen Roman und wollte die Ihnen gerne mitteilen. Vielleicht wollen Sie die umsetzen.
Danke, aber daran habe ich absolut keinen Bedarf. Ich habe mehr Ideen in meinem Notizbuch, als ich in meinem Leben umsetzen kann. Außerdem ist der Erfolg eines Romans nie nur von seiner Idee abhängig, sondern vielmehr von seiner Umsetzung.
Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich Ihre Idee nicht hören will: Vielleicht habe ich für meinen aktuellen Roman (oder den nächsten) ja eine ganz ähnliche gehabt. Dann könnten Sie mich verklagen, dass ich Ihre Idee geklaut habe. Damit werden Sie zwar wahrscheinlich nicht durchkommen, da es für Ideen kein Urheberrecht gibt, aber den Ärger wollen wir uns doch ganz sicher ersparen, nicht?
Business
Ich hätte einen Vorschlag für eine geschäftliche Zusammenarbeit
Wenden Sie sich bitte an meinen Agenten:
Sonst noch Fragen? Gerne per Email an raumvektor@gmx.de oder auf dieser Seite in die Kommentare.
Ansonsten empfehle ich ein Abo meines Newsletters:
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